Hinter dem Haus befindet sich ein Hof mit einem für Usingen früher typischen Pflaster. Einst hatten alle Straßen Usingens ein ähnliches Quarzpflaster.



Wo sich heute der Blumen- und Gemüsegarten befindet, standen bis etwa 1929 zwei Gebäude: ein Färberhaus, von dem eine Wasserleitung zur dahinter liegenden Wiese führte und eine Scheune für 12 Pferde und 12 Kühe. In Zeiten des Guts stand im hinteren Bereich des Gartens auch noch ein Schafstall, in dem 200 Schafe überwintern konnten. Die Fundamente dieser Gebäude dienen heute als Beeteinfassungen.


Der Garten erstreckt sich entlang der alten Stadtmauer, die etwa um 1360 entstand. Die alte Stadtmauer war aber etwa 1 ½ Meter höher als heute. Schon im 18. Jahrhundert fielen einige Teile ein und im Zuge der Erweiterung des Friedhofs wurde das letzte Ende umgestaltet. Auf diesem Stück standen nachweislich schon im 16. Jahrhundert Birnbäume.

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